„Zukunftsfähig ist Inklusion nur mit ausreichend Fachkräften“

Veröffentlicht am 26.04.2019 in Landtagsfraktion

Gerhard Kleinböck zum vorgelegten Bericht des Kultusministeriums zur Weiterentwicklung der Inklusion

Stuttgart. „Zukunftsfähig ist Inklusion nur mit ausreichend Fachkräften, und deshalb muss bei der Aus- und Fortbildung geklotzt und nicht gekleckert werden“, reagiert der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion auf den Bericht aus dem Kultusministerium an den Landtag. Darin zieht Kultusministerin Eisenmann (CDU) ein Fazit der Umsetzung sonderpädagogischer Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote. Anlass ist die Verankerung der Inklusion im Schulgesetz, die nun 4 Jahre zurückliegt.

Gerhard Kleinböck sieht jedoch bei der Weiterentwicklung der Inklusion deutlich Luft nach oben: „Grün-Schwarz hat es als Ziel längst aufgegeben, das Zwei-Pädagogen-Prinzip flächendeckend umzusetzen – die SPD hält dagegen! Es ist gut, dass in den nächsten Jahren mehr Sonderpädagoginnen und -pädagogen an die Schulen kommen, aber das reicht nicht.“

Für ein qualitätsvolles Angebot brauche es an den allgemeinbildenden Schulen Lehrkräfte-Tandems und auch die SBBZ müssten entsprechend gut ausgestattet bleiben, so der Bildungspolitiker weiter.

„Das Ziel ist ambitioniert, aber das bestmögliche und nicht das günstigste Bildungssystem für alle Schülerinnen und Schüler muss unser Anspruch sein. Im letzten Sommer haben wir ein Stufenmodell vorgestellt, wie die Versorgung der Schulen mit sonderpädagogischen Fachkräften verbessert werden kann. Die Umsetzung verlangt Mut und den müssen Grüne auch gegenüber ihrem kleinen Koalitionspartner endlich mal wieder beweisen“, fordert Gerhard Kleinböck abschließend von den regierenden Grünen.

 
 

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