"Wichtige Hilfe für den Sport"

Veröffentlicht am 03.07.2020 in Politik

(c) SPD Baden-Württemberg

„Diese 800 Millionen Euro sind eine wichtige Hilfe für den Sport. Sie unterstützen Sportvereine und Kommunen gleichermaßen“, begrüßt Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck die zusätzlichen Mittel im Nachtragshaushalt des Bundes. Der Bundestag hatte Mittwochabend das Sanierungsprogramm für kommunale Sport-, Jugend- und Kulturstätten um 600 Millionen Euro erhöht. Dieses war für 2020 so sehr angefragt worden, dass viele Anträge unberücksichtigt blieben. In der Region erhielt beispielsweise nur die Gemeinde Plankstadt einen Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro zur Sanierung ihrer Mehrzweckhalle.

„Alleine können die Kommunen solche Sanierungsaufgaben nicht stemmen. Sie sind aber unverzichtbar, um den Vereinen eine ordentliche Infrastruktur für ihre Arbeit bereitstellen zu können“, erklärt Gerhard Kleinböck.

Der Bund stelle weiterhin 200 Millionen Euro zur Verfügung, um semi-professionellen Sportvereinen Verluste aus entfallenen Zuschauereinnahmen auszugleichen. Ausdrücklich ausgenommen von dieser Regelung ist der Profifußball, da er sich maßgeblich durch Fernsehgelder finanziert.

„Es ist wichtig, dass jetzt so ein klares Bekenntnis der Politik zum Sport jenseits des millionenschweren Profigeschäfts erfolgt“, erwartet Gerhard Kleinböck von der Landesregierung „ein ähnlich starkes Zeichen“. Der Sozialdemokrat bringt erneut ein Sanierungsprogramm für Schwimmbäder ins Spiel, das die grün-schwarze Regierungskoalition noch Ende letztes Jahres abgelehnt hatte. Damals hatte die SPD-Landtagsfraktion 30 Millionen Euro für ein entsprechendes Programm für den Landeshaushalt 2020/21 beantragt.

 
 

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