„Tarifverträge im Land müssen gestärkt werden“

Veröffentlicht am 20.11.2018 in Landespolitik

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Gerhard Kleinböck zum Antrag der SPD-Landtagsfraktion zur Tarifbindung in Baden-Württemberg

Stuttgart/Ladenburg. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Unternehmen mit Tarifbindung in Baden-Württemberg verdienen deutlich besser als Arbeitskräfte in Unternehmen ohne Tarifbindung. Das geht aus der Antwort der grün-schwarzen Landesregierung auf einen Antrag der SPD-Landtagsfraktion zur Tarifbindung im Land hervor. So verdienen vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg im Erhebungsjahr 2014 mit durchschnittlich 4.011 Euro im Monat deutlich mehr als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in nicht tarifgebundenen Unternehmen mit 3.479 Euro.

„Das zeigt einmal mehr, dass es richtig und wichtig war, dass wir 2013 gemeinsam mit den Grünen ein Tariftreuegesetz  auch für Baden-Württemberg eingeführt haben, dass jetzt unter grün-schwarz wieder aufgeweicht wurde. Daran sieht man, dass es einen Unterschied macht, wenn die SPD regiert“,

erläutert der SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck.

„Hier muss der Fehler der grün-schwarzen Landesregierung, beim Landestariftreue- und Mindestlohngesetz das vergaberechtliche Mindestentgelt zu streichen und sich nur noch auf den bundesweiten Mindestlohn zu beziehen, schnellstmöglich behoben werden. Für das Tariftreuegesetz des Landes fordern wir deshalb, bei öffentlichen Aufträgen ein höheres Mindestentgelt festzulegen. Schließlich hat das Land als Arbeitgeber wie auch als Auftraggeber eine Vorbildfunktion, die es erfüllen sollte. Hier hat Grün-Schwarz deutlichen Nachholbedarf!“

erklärt der Ladenburger SPD-Politiker.

 
 

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