„Schulleitungen nicht länger vertrösten“

Veröffentlicht am 24.07.2018 in Landespolitik

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Kleinböck, zu den Forderungen des VBE (Verband Bildung und Erziehung), alle Grundschulleiter besser zu stellen:

„Ministerin Eisenmann darf die Schulleitungen im Land nicht länger vertrösten. Seit Monaten wedelt Grün-Schwarz mit verlockenden Ankündigungen vor deren Nasen herum, aber passiert ist bislang nichts. Konkret wird es nach neuestem Zeitplan wohl erst im Herbst und damit zieht wieder ein Schuljahr ins Land, bis sich die Lage der Schulleitungen verbessert und sich wieder Interessierte für die vielen unbesetzten Stellen finden. Die Marschrichtung ist doch eigentlich völlig klar: bessere Bezahlung, Entlastung von Verwaltungsaufgaben, gezielte Fortbildungsangebote und Coaching, mehr Freiräume für die Schärfung des Schulprofils und Personalentwicklung.

Die SPD fordert zudem weiterhin die Einrichtung eines Schulversuchs zum Aufbau multiprofessioneller Teams, damit die Schulleitungen den Bedarfen ihrer jeweiligen Schulen entsprechende Fachkräfte fest in den Schulalltag integrieren können. Wenn es Ministerin Eisenmann mit der Qualitätsentwicklung ernst wäre, würde sie sich die großen Reden und Belehrungen abgewöhnen und sich auf die Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen konzentrieren“.

 
 

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