Sänze zeigt wes Geistes Kind die AfD ist

Veröffentlicht am 02.08.2018 in Landespolitik

Stuttgart/Ladenburg. Der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck hat die jüngsten Aussagen des baden-württembergischen AfD-Landtagsabgeordneten Emil Sänze und weiterer AfD-Politiker scharf kritisiert.

„Die Äußerungen der AfD-Politiker sind rassistisch, geschichtsblind und im Niveau nicht zu unterbieten. Sie zeigen einmal mehr, wes Geistes Kind die AfD ist“,

so der SPD-Landtagsabgeordnete.

Emil Sänze hatte unter anderem die Landtagspräsidentin des Baden-Württembergischen Landtags angegriffen und ihr eine Instrumentalisierung des "deutschen NS-Schuldkomplexes" vorgeworfen. Darüber hinaus hatte Sänze geäußert: „Frau Aras hat keine deutschen Wurzeln. Ich spreche ihr daher das Recht ab, das ‚Wir’ zu nutzen, wenn sie über die historische Vergangenheit Deutschlands und die historische Betroffenheit spricht“. Darüber hinaus hatte in den letzten Tagen der AfD-Abgeordnete Stefan Räpple Abgeordnete verschiedener Parteien auf Facebook wahlweise als ‚Antifa-Kiffer‘, ‚Koksnasen‘ und ‚Volksverräter‘ beschimpft. Auch der Vorsitzende der niedersächsischen AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, Lars Steinke, hat den Hitler-Attentäter von Stauffenberg in einem Facebook-Eintrag als „Verräter“ und „Feigling“ bezeichnet.

 

„Gerade vor dem Hintergrund, dass durchaus zu befürchten ist, dass die AfD bei den Kommunalwahlen im Mai nächsten Jahres in vielen Gemeinden auch im Rhein-Neckar-Kreis antreten wird, sind alle Wähler aufgerufen zur Wahl zu gehen und sich zu überlegen, wem sie ihre Stimme geben möchten. Die AfD disqualifiziert sich hierbei aus meiner Sicht von selbst“,

so Gerhard Kleinböck abschließend.

 
 

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