Rhein-Neckar-Kreis erhält vier Stellen für sogenannte Kümmerer zur Integration von Flüchtlingen

Veröffentlicht am 07.01.2016 in Pressemitteilungen

Gerhard Kleinböck erfreut über die Landesförderung aus dem Finanz- und Wirtschaftsministerium

„Nach den Fördersummen des Landes für Integrationsbeauftragte in Hemsbach, Edingen-Neckarhausen und Weinheim, ist dies die zweite gute Nachricht für unsere Region innerhalb weniger Wochen“, sind sich die Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck (SPD) und Uli Sckerl (Grüne) einig.

Um Flüchtlingen rasch eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen, fördert das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in den Jahren 2016 und 2017 im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt vier Stellen für sogenannte Kümmerer. Rund 371.000 Euro stehen dafür bereit. Die Kümmerer haben die Aufgabe, für eine Ausbildung geeignete junge Flüchtlinge zu identifizieren, zu betreuen und passgenau auf Praktikums- und Ausbildungsplätze zu vermitteln.

 

„Jungen Flüchtlingen muss rasch eine berufliche Perspektive gegeben werden. Die Landesregierung unterstützt mit diesen Stellen Betriebe bei der Ausbildung von Flüchtlingen“, erklärt Kleinböck.

Sein Kollege Uli Sckerl ist überzeugt: „Die Menschen, die zu uns fliehen, wollen hier eine neue Heimat finden. Dazu gehört auch eine Ausbildung, denn Ausbildung und Beschäftigung ebnen den Weg zur Integration.“ Und weiter: „Mit landesweit 37,5 Stellen für Kümmerer haben wir ein flächendeckendes Netz von Ansprechpartnern in Baden- Württemberg“.

 

Je eine Stelle der sogenannten „Kümmerer“ erhalten die Handwerkskammer Mannheim, die Industrie- und Handelskammer Rhein- Neckar, Förderband e.V. Mannheim und der Internationale Bund. Den Bewilligungsbescheid für die Handwerkskammer Mannheim hat Staatssekretär Peter Hofelich vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft anlässlich eines Besuchs der Handwerkskammer bereits persönlich an den Präsidenten Alois Jöst übergeben.

 

Landesweit stehen für die Stellen insgesamt 3,6 Millionen Euro zur Verfügung, die an 29 Träger in Baden-Württemberg fließen. Der Betreuungsschlüssel zwischen Kümmerer und betreuter Flüchtlinge liegt bei mindestens 1:20.

Zielgruppe des Programms sind junge Flüchtlinge mit geringem Förderbedarf und guten Chancen auf eine Vermittlung in eine Ausbildung. In der Regel sind die Flüchtlinge hoch motiviert. Sie benötigen jedoch oft Unterstützung weil sie das Ausbildungssystem in Deutschland nicht kennen“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

 
 

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