PHV darf kein Ankerzentrum werden

Veröffentlicht am 09.07.2018 in MdB und MdL

Vor-Ort-Termin im PHV 2015

„Aus dem Ankunftszentrum auf PHV darf kein Ankerzentrum à la Seehofer werden“, meldet sich Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck in der erneut entbrannten Debatte zur Zukunft des Patrick-Henry-Village zu Wort. In einem internen Papier des Bundesinnenministeriums war das Areal als ein möglicher Standort der vom Bundesinnenminister geplanten Sammelunterkünfte für Geflüchtete genannt worden.

Der SPD-Politiker verdeutlicht seine grundsätzliche Ablehnung solcher „Megaeinrichtungen“ und unterstreicht die spezielle Lage vor Ort.

„Heidelberg hat seit 2015 mit dem Ankunftszentrum einen enormen Beitrag in der Unterbringung von Geflüchteten geleistet. Jetzt stehen Stadt und Menschen in den Startlöchern PHV endlich städtebaulich für Wohnen und Arbeiten zu entwickeln. Dieses Potenzial dürfen ihnen weder Land noch Bund länger blockieren“,

betont der Abgeordnete besonders die „wohnungspolitische Wirkung der PHV-Entwicklung für die gesamte Region“.

Gerhard Kleinböck unterstützt daher die Forderung seines Fraktionskollegen Sascha Binder. Der SPD-Fraktionsvize fordert vom baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl Klarheit in Sachen Ankerzentren:

„Es ist die Aufgabe des Innenministers dem Bund zu verdeutlichen, dass wir in Baden-Württemberg kein Ankerzentrum brauchen und auch keines wollen. Wenn Heidelberg in Dokumenten des Bundes immer noch als möglicher Standort für ein Ankerzentrum genannt wird, ist die Botschaft in Berlin wohl noch nicht angekommen“,

schließt der Abgeordnete mit einem klaren Auftrag an den Minister, „die Interessen Heidelbergs in der Hauptstadt stark zu vertreten.“

 
 

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