"Menschen vom Fluglärm entlasten"

Veröffentlicht am 19.10.2018 in Wahlkreis

(c) SPD Baden-Württemberg

Seit über einem Jahr wiederholen sich die Beschwerden von Anwohnern über zunehmenden Fluglärm in der Region. Besonders aus den Kommunen Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg und Schriesheim mehren sich die Klagen über die von tieffliegenden Maschinen verursachten Lärmemissionen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck hatte sich bereits im Oktober 2017 an das baden-württembergische Verkehrsministerium gewandt, um mögliche Ursachen des Fluglärms entlang der Badischen Bergstraße zu ermitteln.

Verkehrsminister Hermann teilte damals mit, dass es weder zu einer Zunahme der Flugbewegungen in der Region noch zu Veränderungen bei den An- und Abflugverfahren auf dem Flugplatz Mannheim gekommen sei.

„In seiner Antwort konnte der Minister 2017 keine Erklärung für die von vielen Menschen in der Region wahrgenommene Zunahme des Fluglärms liefern“,

kann Gerhard Kleinböck die Aussagen aus Stuttgart bis heute nicht nachvollziehen.

„Da mich unverändert Klagen erreichen, habe ich mich nun erneut an das Verkehrsministerium gewandt, um endlich Erklärungen für die Fluglärmbelastung in meinem Wahlkreis zu erhalten“, teilt der Verkehrspolitiker mit. In einer Kleinen Anfrage bittet er die Landesregierung um neueste Zahlen zu den Flugbewegungen am Verkehrslandeplatz Mannheim sowie detaillierte Angaben zu Verlauf und  Nutzung der einzelnen Flugrouten.

„Ich vermute, dass einzelne An- und Abflugbahnen aktuell stärker genutzt werden als früher und es daher in bestimmten Bereichen zu einer Zunahme des Fluglärms kommt“,

nennt Gerhard Kleinböck einen Erklärungsansatz weshalb bei gleichbleibender Flugzahl in Mannheim vermehrte Beschwerden erfolgen.

Die Antwort auf seine Anfrage will der Abgeordnete nutzen, um „Maßnahmen einzufordern, die zu einer Entlastung der Menschen in Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Ladenburg und Schriesheim vom Fluglärm führen“.

 
 

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