Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer*innen

Veröffentlicht am 05.10.2020 in Wahlkreis

In Baden-Württemberg haben 2020 bereits 35 Menschen als Fahrrad- bzw. Pedelecfahrende im Straßenverkehr ihr Leben verloren. Gerhard Kleinböck ruft daher alle Verkehrsteilnehmer*innen auf, die gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit zu erhöhen. Nach den Zahlen aus dem baden-württembergischen Innenministerium sind zu hohe Geschwindigkeit und missachtete Vorfahrten seit Jahren die häufigste Unfallursache in Zusammenhang mit Fahrrädern. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Abgeordneten zur Sicherheit von Radfahrer*innen hervor.

„Alarmierend ist, dass nahezu 90 Prozent der dieses Jahr tödlich verunglückten Fahrradfahrerinnen und -fahrer keinen Helm trugen“, appelliert der Verkehrspolitiker an den Eigenschutz. „Eine moderne Beleuchtung und gut sichtbare Kleidung sollten besonders in der jetzt dunkleren Jahreszeit außerdem selbstverständlich sein“, betont Gerhard Kleinböck. Der Bildungspolitiker unterstreicht in diesem Zusammenhang die Vorbildfunktion von Eltern und Großeltern für die Jüngsten.

Abschließend gibt der Sozialdemokrat einen ganz praktischen Tipp für die Autofahrer*innen im Land. „Öffnen Sie beim Aussteigen die Tür mit der rechten Hand. Somit drehen Sie sich von selbst zur Straße und nehmen einen möglicherweise vorbeifahrenden Radfahrer automatisch wahr“, erklärt er den sogenannten „holländischen Griff“ zur Vermeidung von Zusammenstößen.  

 
 

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