Mehr Geld für Volkshochschulen

Veröffentlicht am 15.07.2014 in Landespolitik

Als „einen weiteren Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit, einen wichtigen Baustein des lebenslangen Lernens und nachhaltiger finanzieller Entlastung der Kommunen“ begrüßt Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck die Pläne zur Erhöhung der Grundförderung für die Volkshochschulen durch das Land. Nach dem Willen der Regierungsfraktionen sollen in den beiden kommenden Haushaltsjahren die Landesmittel für die Volkshochschulen weiter steigen. „Wie im grün-roten Koalitionsvertrag festgelegt, werden wir die Grundförderung durch das Land stufenweise auf den Bundesdurchschnitt anheben“, versicherten die Fraktionsvorsitzenden Edith Sitzmann (Grüne) und Claus Schmiedel (SPD). Für die beiden Haushaltsjahre 2015/2016 seien dafür zusammen rund 8,6 Millionen Euro zusätzlich vorgesehen.

Die Koalitionäre bekräftigten das Versprechen von Grün-Rot, mit der jahrelangen Vernachlässigung und Unterfinanzierung der Weiterbildung durch die CDU-geführte Vorgängerregierung Schluss zu machen. „Niedrigschwellige und für alle Bevölkerungsgruppen erschwingliche Weiterbildungsangebote sind in einer Zeit des rasanten Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft der Schlüssel für erfolgreiches lebensbegleitendes Lernen“, erklären sie. Gerade die in der Fläche verankerten Volkshochschulen leisteten hier einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag. „Weil die Nutzung guter Weiterbildungsangebote nicht vom Geldbeutel des Einzelnen abhängen darf, übernimmt das Land endlich seine Verantwortung für eine stabile Grundförderung der Volkshochschulen auf ein im Bundesvergleich angemessenes Niveau“, betonten Sitzmann und Schmiedel die Entlastung der Volkshochschulennutzer. „Die Regierungsfraktionen würdigen mit der Erhöhung der Zuschüsse die herausragende Stellung der Volkshochschulen für die Weiterbildung. Insbesondere ihr Einsatz für die soziale Integration bildungsferner Schichten und Migranten und gegen den Analphabetismus kann mit den erhöhten Zuschüssen verstärkt werden. Zudem begrüßen sie den bereits angestoßenen Prozess zur Verbesserung des Qualitätsmanagements, der konsequent weiterzuführen ist“, unterstrichen die Fraktionsvorsitzenden in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Volkshochschulverbands, den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn. „Wir bringen Baden-Württemberg in allen Bereichen konsequent voran und verlassen die hinteren Plätze. In der Bildung dürfen wir uns keine Schwächen erlauben“, unterstützt Bildungspolitiker Gerhard Kleinböck nachdrücklich das Vorhaben der Regierungsfraktionen.

 
 

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