„Medienerziehung ist wichtiger denn je, Eltern brauchen Unterstützung“

Veröffentlicht am 23.09.2020 in Pressemitteilungen

Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck zum gemeinsamen Online-Informationsangebot „Medien kindersicher“ der Medienanstalten

„Das neue Portal bietet eine wichtige Hilfestellung für Eltern, die die Sicherheit ihrer Kinder in der digitalen Welt gewährleisten wollen“, begrüßt Gerhard Kleinböck die aktuelle Initiative der Medienanstalten aus Baden-Württemberg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

Auf der Webseite www.medien-kindersicher.de sind nun Informationen zu technischen Schutzlösungen für die von Kindern und Jugendlichen meistgenutzten Geräte, Dienste und Apps gebündelt. Komplizierte Einstellungen werden in einfachen Schritten vorgestellt, erklärt und eingeordnet. So finden Eltern einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu genau den Schutzlösungen, die sie für ihre Kinder benötigen.

Als Mitglied im Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) befasst sich der Landtagsabgeordnete seit langem mit dem Thema Medienerziehung: „Die erste Anlaufstelle zum Jugendmedienschutz sind die Eltern. Sie müssen erster Ansprechpartner sein und vor allem nicht im Einstellungs-Dschungel alleingelassen werden. Nur wenn die Erziehungsberechtigten Medienkompetenzen erhalten, können sie diese auch an ihre Kinder weitergeben. Das neue Portal bietet hier benutzerfreundliche Hilfen, verschafft einen Überblick und zeigt noch offene Schutzlücken auf.“

Gefahren gibt es für Kinder und Jugendliche in diesem Bereich viele: ungewollte Kontakte über Messengerdienste, Online-Spiele mit Kostenfalle, ungeeignete Inhalte über Video-Streamingdienste, Mobbing in sozialen Netzwerken, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Initiative der Landesmedienanstalten lädt aber auch dazu ein, sich als Eltern gemeinsam mit den Kindern über das Thema Medienkonsum und Medienkompetenz auszutauschen. Eine vertrauensvolle Medienerziehung trägt den größten Teil dazu bei, dass Kinder Medien sicher nutzen.

„Medienerziehung und Jugendmedienschutz sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Auch in den Schulen muss das Thema mehr Raum finden, gerade im Hinblick auf die digitale Neuaufstellung der Schulen während und nach der Corona-Pandemie. Es wird nicht reichen mit dem Digital-Pakt viele Endgeräte anzuschaffen, die nachher nicht sicher bedient werden können“, appelliert Gerhard Kleinböck abschließend die digitale Ausstattung an Schulen ganzheitlich zu realisieren.

Der Medienpädagogische Ausschuss der LFK, dem Gerhard Kleinböck angehört, hat die Webseite diese Woche freigegeben. Unter www.medien-kindersicher.de steht das kostenfreie Online-Informationsangebot zur Verfügung.

 
 

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