Leitstelle: "Zweiortlösung" zukunftsweisend

Veröffentlicht am 28.08.2020 in Landespolitik

Arbeitsplatz einer Leitstelle | Symbolbild (c )Rd1441, wikipedia

„Mit ihrem Konzept, die gemeinsame Integrierte Leitstelle (ILS) an zwei Standorten aufzubauen, setzen die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis schon heute wichtige Merkmale einer zukunftsfesten Sicherheitsinfrastruktur um wie sie die Landesregierung für ganz Baden-Württemberg noch am Planen ist“, sieht Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck die „Zweiortlösung“ durch eine Antwort des Innenministeriums auf einen Antrag der SPD-Landtagsfraktion nachhaltig gestärkt.

Die „ILS“ sind Anlaufstelle für alle Notrufe. Dort werden  Rettungsdiensteinsätze sowie Einsätze der Feuerwehren koordiniert. Nachdem die Stadt Mannheim aus dem Dreierbündnis der gemeinsamen Leitstelle ausgetreten war, hatten sich die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis auf den Weg gemacht, die bestehende Struktur in ihrem Bereich zukunftsfest aufzustellen. Dabei setzen sie auf zwei Standorte (Heidelberg und Ladenburg), die technisch vernetzt und organisatorisch vereinheitlicht sein werden. Mit der identischen technischen Ausstattung und Ausbildung des Personals ist künftig gewährleistet, dass ein Team im Notfall die Funktion des anderen übernehmen kann. „Genau diese Erhöhung der Ausfallsicherheit fordert das Innenministerium von der künftigen Leitstellenstruktur im Land“, erklärt Gerhard Kleinböck. Die ILS Heidelberg/Rhein-Neckar nehme daher eine Vorreiterrolle ein und werde eine unverzichtbare Funktion für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region übernehmen, so der Sozialdemokrat. „Hier wird bald in der Praxis funktionieren, was in Stuttgart noch in Gesetzestext formuliert wird“, freut sich der Kurpfälzer mit einem Augenzwinkern.

 
 

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