Laudenbach erhält 240.000 Euro für die städtebauliche Erneuerung

Veröffentlicht am 03.02.2016 in Pressemitteilungen

Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck (SPD) und Uli Sckerl (Grüne) begrüßen die Unterstützung des Landes für Ortskernsanierung in Laudenbach

Mit 240.000 Euro aus den Programmen der Städtebauförderung wird die laufende Ortskernsanierung in Laudenbach im Programmjahr 2016 gefördert. Das haben die Abgeordneten Sckerl (Grüne) und Kleinböck (SPD) am Mittwoch bekannt gegeben. „Die Gemeinde Laudenbach erhält damit die nötige finanzielle Perspektive und Planungssicherheit für ihre weitere städtebauliche Entwicklung. Die Finanzhilfen können im Rahmen des kommunalfreundlich ausgestalteten Förderverfahrens rasch eingesetzt werden“, sagten die beiden Landtagsabgeordneten.

Insgesamt hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im aktuellen Programmjahr 203,7 Millionen Euro für Vorhaben der städtebaulichen Erneuerung freigegeben. Damit werden 348 Maßnahmen gefördert, 61 davon erstmals. 147,4 Millionen Euro von den 203,7 Millionen Euro sind Landesfinanzhilfen, 56,3 Millionen Euro sind Bundesmittel. Im dritten Jahr in Folge lag die Fördersumme für Städtebaumaßnahmen in Baden-Württemberg über 200 Millionen Euro. Die Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis profitieren mit insgesamt 11 Fördermaßnahmen im Umfang von 6,84 Millionen Euro.

 

Uli Sckerl betont: „Die Städtebauförderung ist ein großes und wichtiges Infrastrukturprogramm fürs Land, das erhebliche Investitionen von privater und öffentlicher Seite nach sich zieht. Wir wissen aus Studien, dass ein Euro für die Städtebauförderung Investitionen in bis zu achtfacher Höhe auslöst.“. Mit den Fördermitteln im Programmjahr 2016 könnten demnach Folgeinvestitionen von bis zu 1,6 Milliarden Euro in Baden-Württemberg getätigt werden. „Die Förderung in Laudenbach kommt dem lokalen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe zugute“, erklärt Gerhard Kleinböck: „Auch vorgelagerte Wirtschaftszweige und der Dienstleistungsbereich können von den Mitteln aus der Städtebauförderung profitieren.“

 

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid stellte fest, dass die Städtebauförderung zur Reduzierung des Flächenverbrauchs beitrage: „In der Städtebauförderung gilt der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung“, betonte er. „Denn es werden gezielt Vorhaben unterstützt, bei denen innerorts gelegene Brachflächen für den Wohnungsbau, für Gewerbe und Dienstleistung gewonnen und umgenutzt werden. Zudem dient die Förderung der ganzheitlichen ökologischen Erneuerung und der Sicherung des sozialen Zusammenhalts.“ Als weitere Schwerpunkte der Förderung nannte er die Beseitigung von städtebaulichen Missständen und Entwicklungsdefiziten sowie die Konversion ehemals militärisch genutzter Areale.

 

 
 

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