Kleinböck und Sckerl kritisieren Wortmeldungen von Pädagogen

Veröffentlicht am 06.09.2013 in Kommunalpolitik

„Über die Gemeinschaftsschule wird viel Unwahres und Unsinn erzählt“
Die beiden Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck und Uli Sckerl nahmen jetzt zu einer Reihe von kritischen Äußerungen zur Gemeinschaftsschule Stellung. Insbesondere nehmen sie die Äußerungen früherer Pädagogen ins Visier.

So hatte u.a. der langjährige Rektor Volker Schneider die Gemeinschaftsschule als „unecht“ kritisiert. „Dass es jetzt ausgerechnet verdiente Pädagogen im Ruhestand sind, die beabsichtigt oder warum auch immer Verunsicherung in die Eltern und Bürgerschaft tragen, ist ein starkes Stück. Kritik ist in Ordnung, aber Unwahrheiten dürfen dabei keinen Platz haben“, sagte Uli Sckerl
„Ich will hier keine Wertung von Relikten der Pädagogik vergangener Jahrhunderte vornehmen“, sagte Gerhard Kleinböck und weiter: „Auch Fragen zum Selbstverständnis und Berufsethos mancher Lehrerinnen und Lehrer sollen hier nicht thematisiert werden.“ Was die beiden Landtagsabgeordneten aber umtreibt sei, dass noch immer erkennbar viel Unwissenheit beim Thema Gemeinschaftsschule besteht – auch bei aktiven oder ehemaligen Pädagogen. „Dass die rein ideologisch motivierten Gegner der Gemeinschaftsschule aus den Reihen der CDU und FDP das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule schlecht reden wollen, sei bekannt. „Ich befürchte aber, dass sie damit einer in die Zukunft gerichteten Entwicklung der Gemeinde Hirschberg aber auch in Heddesheim einen Bärendienst erweisen“, sagte Kleinböck weiter. „Auch ein ehemaliger Schulleiter muss sich gefallen lassen, das Konzept der Gemeinschaftsschule nicht verstanden zu haben. Von einer „unechten“ Gemeinschaftsschule zu sprechen zeugt davon. Gerade Pädagogen sollten Beiträge zur Klarheit und nicht zur Verunsicherung leisten“, sagte Uli Sckerl
Die beiden Abgeordneten machten nochmals deutlich: Die Gemeinschaftsschule ist ein Schulangebot für das gemeinsame Lernen von Klasse 5 – 10. Am Ende des 10. Schuljahres sind der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss oder der Übergang auf das Gymnasium möglich. Nur dort, wo es keine Möglichkeit zum Besuch einer Oberstufe gibt, kann eine Gemeinschaftsschule unter bestimmten Bedingungen eine gymnasiale Oberstufe einrichten. Das wird aber für Hirschberg keine Option sein. Mit den beruflichen Gymnasien in Weinheim und Heidelberg haben schon bisher viele Realschulabsolventen und Abgänger aus Gymnasien den Weg zum Abitur gefunden – Kinder mit entsprechender Qualifikation aus der Gemeinschaftsschule können übrigens auch in Klasse 10 (erstes Jahr der Oberstufe im 8-jährigen Gymnasium) eines allgemeinbildenden Gymnasiums wechseln. Kleinböck betonte, dass er selbst nach der Mittleren Reife und der Ausbildung zum Industriekaufmann diesen Weg eingeschlagen und das Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Weinheim absolviert habe. Die beiden Abgeordneten stehen bis zum 22.9. für Fragen aus der Bevölkerung ergänzend zu den örtlichen Angeboten der Befürworter der Gemeinschaftsschule gerne zur Verfügung. Ein Mail genügt: wk@uli-sckerl.de oder an: info@gerhard-kleinboeck.de. Sie werden auch an Infoständen zu sprechen sein.

 
 

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