Kleinböck im größten Laufwasserkraftwerk Deutschlands

Veröffentlicht am 16.10.2013 in Unterwegs

Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck lud nach Iffezheim ein
„Die Energiewende kann gelingen. Das will ich mit den Besichtigungen regenerativer Stromanlagen den Bürgerinnen und Bürgern in der Praxis deutlich machen“, erklärt Gerhard Kleinböck den Anlass, mit Interessierten aus dem Wahlkreis nach Iffezheim zu fahren.

Es ist bereits die zweite Exkursion dieser Art, bereits Anfang des Jahres hatte er eine Besichtigung der Windkraftanlage im hessischen Ober-Beerbach organisiert. Auch diesmal stieß das Angebot auf große Resonanz und so konnte der SPD-Abgeordnete über 20 Teilnehmer an der Rheinkraftanlage begrüßen. Genau an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich betreibt die EnBW das bundesweit größte Laufwasserkraftwerk. Nachdem der Regionalleiter der EnBW-Nordbaden kurz in die Thematik eingeführt hatte, präsentierte eine Mitarbeiterin des Kraftwerkes ausführlich wie dort Strom für circa eine halbe Millionen Menschen produziert wird. Fünf Kaplanrohrturbinen, die in der Staustufe installiert sind, erzeugen 148 Megawatt Leistung Strom. Die Teilnehmer erfuhren außerdem, dass das Werk Anfang der 1970er Jahre zusammen mit einem baugleichen in Gambsheim/Frankreich entstand, nachdem ein deutsch-französischer Vertrag die gleichberechtigte Nutzung der Wasserkraft auf beiden Rheinseiten regelte. Interessant war für die Zuhörer auch die Erklärung der neu gebauten Fischpässe, die sich neben der Wasserkraftanlage befinden. So wird den Lachsen aus dem Rhein ermöglicht flussaufwärts zu schwimmen.
Bei der Werksführung im Anschluss konnten sich die Gäste aus der Kurpfalz selbst ein Bild von der Kraftwerksanlage machen. Vor allem der Blick in die sechs Meter hohe Turbine, die wegen Instandsetzungsarbeiten trocken gelegt war, und nur selten besichtigt werden kann, beeindruckte die Gruppe um Gerhard Kleinböck.
Im Gespräch mit dem Regionalleiter der EnBW äußerte sich der Landtagsabgeordnete hoffnungsvoll, mit dem Ausbau regenerativer Stromquellen die Energiewende zu schaffen. „Wenn uns das in Deutschland als großer Industrienation gelingt, werden weitere Staaten folgen. Für unser Land kann dies auch wirtschaftlich nur von Vorteil sein wenn wir die Vorreiterrolle einnehmen. Die finanziellen Lasten der Energiewende müssen jedoch gerecht verteilt werden“, mahnte Kleinböck im Hinblick auf die steigende EEG-Umlage und die zahlreichen Befreiungen für Unternehmen.
Die Besichtigungsreihe des Ladenburger Sozialdemokraten soll im kommenden Jahr mit einem Besuch im Pumpspeicherkraftwerk Forbach fortgesetzt werden.

 
 

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