Kleinböck hakt bei A5 Ausbau weiter nach

Veröffentlicht am 08.11.2016 in Pressemitteilungen

Der SPD Landtagsabgeordnete erhält unbefriedigende Antwort aus dem Verkehrsministerium

Auf seine parlamentarische Initiative von Anfang Oktober bekam Gerhard Kleinböck (SPD) nun eine Antwort aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium. Diese fällt jedoch recht unbefriedigend aus.

Der Landtagsabgeordnete hatte den Verkehrsminister in einer Kleinen Anfrage auf die Folgen der Herabstufung des A5-Ausbaus zwischen Heidelberg und Hemsbach aufmerksam gemacht. Ein Verkehrskollaps steht kurz bevor und belastet Pendler und Wirtschaft der Region. Der sechsspurige Ausbau wird sich nach der Herabstufung im Bundesverkehrswegeplan 2030 um viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte verzögern. Kleinböck versucht in seiner Initiative Lösungsmöglichkeiten zu finden und schlägt die zeitweise Freigabe der Standspur auf dieser Strecke zu Stoßzeiten vor.

Verkehrsminister Winfried Hermann stimmt in seiner Antwort zu, dass „die Freigabe von Standstreifen zu einer spürbaren und wirksamen Verbesserung des Verkehrsflusses eine Autobahnabschnittes beitragen kann.“

Er nennt sogar beispielhaft die A8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen, wo diese Maßnahme erfolgreich umgesetzt wird.

„Die Notwendigkeit ist gegeben, die Bewertung des Ministeriums fällt positiv aus – nun bedarf es also nur noch eines Handlungswillens“, begründet Gerhard Kleinböck sein weiteres Nachhaken beim Verkehrsminister.

In einem Ministerbrief will er nun wissen, wie und durch wen die Maßnahme der Standspurfreigabe realisiert werden kann.

„Wir können nicht einfach weitere Jahrzehnte zuschauen, wie die A5 an der Bergstraße durch permanente Staus zu einer Standspur an sich wird“, sagte Kleinböck abschließend.

 

Die Drucksache 16/760 ist hier abrufbar.

 
 

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