„Kinder stärker in den Fokus nehmen“

Veröffentlicht am 21.04.2020 in Landespolitik

Gerhard Kleinböck fordert Familien bei Corona-Einschränkungen zu entlasten

Ladenburg/Stuttgart.

„Die Kleinsten sind besonders stark von den Einschränkungen durch die Schutzmaßnahmen betroffen“,

begründet Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck seine Forderung, Kinder und Familien stärker in den Fokus weiterer Überlegungen von Lockerungen der Corona-Verordnung zu nehmen.

Den langjährigen Schulleiter besorgt besonders die erzwungene soziale Isolation der Jüngsten. Ihr Alltag habe den gewohnten Rahmen verloren, der Kontakt zu wichtigen Bezugspersonen wie Großeltern, Erzieherinnen und Freunden sei abgerissen und all diese Einschränkungen seien für sie nicht wirklich nachvollziehbar, so der Bildungspolitiker.

Gerhard Kleinböck fordert daher, spätestens bei den Regelungen ab dem 4. Mai Entlastungen für Kinder und Familien umzusetzen. „Wenn wir aus Gesundheitsschutzgründen die Kitas nicht bald öffnen können, müssen in anderen Bereichen Lockerungen für Familien erfolgen. Mit den Öffnungen von Zoos zeigt unser Nachbarland Rheinland-Pfalz, dass das möglich ist“, wünscht sich der Sozialdemokrat von der Landesregierung hier deutlich mehr Engagement.

„Die Öffnung von Kindergärten darf nicht lediglich vom wirtschaftlichen Faktor ,Arbeitskraft Eltern‘ abhängig gemacht werden. Es geht besonders darum, Kindern wieder soziale Kontakte mit gleichaltrigen zu ermöglichen“, kritisiert Gerhard Kleinböck rein wirtschaftlich orientierte Äußerungen der Kultusministerin in der entsprechenden Diskussion.

Die Finanzen nimmt der Stadtrat ebenfalls in den Blick, indem er beispielsweise auf die „finanzielle Unterstützung der Zoos oder Tierparks durch vorsichtige Wiedereröffnungen“ verweist. „Das hilft auch den Kommunalfinanzen, die diese Einnahmeverluste wohl werden auffangen müssen“, schließt der Ladenburger.

 
 

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