Jugendgemeinderäte zu Gast bei Gerhard Kleinböck in Stuttgart

Veröffentlicht am 21.07.2016 in Unterwegs

Wie jedes Jahr lud der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck auch diesen Sommer wieder Mitglieder der Jugendgemeinderäte aus dem Wahlkreis nach Stuttgart in den Landtag ein.

Der Einladung folgten rund 20 Jugendgemeinderäte aus Ladenburg und Edingen-Neckarhausen.

Nach einem ersten Kennenlernen der politisch aktiven Jugendlichen aus den beiden Gemeinden konnten sie eine Plenardebatte von der Zuschauertribüne aus verfolgen. Auf der Tagesordnung stand eine aktuelle Debatte mit dem Titel „Integration gescheitert?“, beantragt von der AfD-Fraktion. Die Jugendlichen wurden an diesem Morgen Zeugen eines Wortgefechts, das einige Male von Landtagspräsidentin Muhtarem Aras unterbrochen werden musste.


Es folgte eine weitere Aktuelle Debatte zu den grün-schwarzen Geheimabsprachen zum Haushalt, initiiert von der SPD-Fraktion. Im Gespräch mit dem SPD-Abgeordneten Gerhard Kleinböck, das nach einer kurzen Führung durch das Landtagsgebäude folgte, zeigte sich das ausgeprägte politische Interesse der jungen Gäste aus dem Wahlkreis. Den aggressiven Ton der AfD-Vertreter thematisierten sie auch in ihren Fragen an den Wahlkreisabgeordneten.

Gerhard Kleinböck, langjähriger Gemeinderat in Ladenburg, machte zu Anfang des Gesprächs den Unterschied zwischen der politischen Arbeit auf Kommunal- und Landesebene deutlich. Die Fragen, die die Jugendlichen an den schulpolitischen Sprecher stellten, zielten besonders auf die Bildungspolitik ab. Aber auch die Arbeit eines Abgeordneten als solche und die Unterschiede zur Bundespolitik waren Thema der halbstündigen Diskussion. Viele wollten wissen, wie man sich aktiv in die Politik einbringen kann. Gerhard Kleinböck bot den Jugendgemeinderäten an, für Diskussionen auch im Rahmen einer Veranstaltung des Jugendparlaments zur Verfügung zu stehen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in einem Stuttgarter Lokal und einem Bummel durch die bekannte Markthalle in der Innenstadt besuchte die Gruppe die Stauffenberg-Gedenkstätte. Der Jahrestag des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 bot die Gelegenheit an einer Führung durch das kleine Museum teilzunehmen. Auch hier wurde deutlich, dass die Jugendlichen politisch sehr interessiert sind, was auch den Leiter der Museumsführung sichtlich beeindruckte.

 
 

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