In Schriesheim herrscht eine besonders schlechte Versorgungslage

Veröffentlicht am 20.12.2018 in Wahlkreis
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Gerhard Kleinböck: „Wir brauchen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung durch die Rettungsdienste“

Schriesheim/Ladenburg. Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck kritisiert die Gesundheitspolitik der grün-schwarzen Landesregierung in Hinblick auf die Ergebnisse der SWR-Untersuchung zu den Anfahrtszeiten baden-württembergischer Rettungsdienste. Diese haben gezeigt, dass die Rettungsdienste, besonders in ländlicheren Gebieten, häufig zu lange zu ihren Einsatzorten brauchen. Angesichts der vorgelegten Zahlen mahnt Gerhard Kleinböck deshalb zusätzliche Verbesserungen im Rettungswesen an.

„Diese Entwicklung hat sich bereits in den vergangenen Jahren angedeutet. Umso unverständlicher ist es, dass sich das Innenministerium bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen so lange Zeit lässt“,

so Gerhard Kleinböck.

„Auch bei uns im Wahlkreis ist die Versorgung teilweise schlecht. So ist laut der Studie in Schriesheim mitsamt den schwerer zu erreichenden Ortsteilen Altenbach und Ursenbach im Jahr 2017 580 Mal der Rettungswagen mit Blaulicht ausgerückt. In einem Viertel der Fälle davon hat es mindestens 15 Minuten gedauert, bis er da war.“

Vor diesem Hintergrund könne der Innenminister Strobl froh sein, dass nicht seine persönlichen Einsatzzeiten untersucht wurden. Bis Thomas Strobl einmal Maßnahmen ergreife, vergehe eine Ewigkeit. Außer ein Gutachten zur Verbesserung der Luftrettung in Auftrag zu geben, sei dem Innenminister zur Verbesserung des Rettungswesens im Land noch nicht viel eingefallen, erläutert der Landtagsabgeordnete die Position der SPD-Landtagsfraktion weiter.

„Auch ist immer noch unklar, ob es tatsächlich zu einer Änderung des Rettungsdienstgesetzes kommt oder ob am Ende nur ein Gesetz mit Regelungen zu den Integrierten Leitstellen auf den Weg gebracht wird. Daher bin ich skeptisch, ob noch ein großer Wurf zur Verbesserung des Rettungsdienstwesens gelingen wird“,

so Gerhard Kleinböck abschließend.

„Vermutlich wird dann wieder eher nur ein Reförmchen als eine Reform dabei heraus kommen.“

 
 

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