Gerhard Kleinböck tauscht Standpunkte mit Kabarettist Hans-Peter Schwöbel aus

Veröffentlicht am 07.03.2016 in Pressemitteilungen

Zu einem kurzweiligen Abend lud die SPD Ilvesheim am Samstagabend ins Feuerwehrgerätehaus

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dieter Bühler freute sich zur Abschlussveranstaltung des Wahlkampfes den bekannten Mundartkabarettisten und „Wortakrobatiker“ Hans-Peter Schwöbel in Ilvesheim begrüßen zu dürfen.

Der Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck gab den Gästen im Ilvesheimer Feuerwehrgerätehaus zu Anfang eine kurze Zusammenfassung der sozialdemokratischen Regierungserfolge im Land.

Vom Sozialministerium, das das neue Pflege- und Teilhabegesetz auf den Weg gebracht hat, über das Innenministerium, das Baden-Württemberg im Prozess der Aufnahme von Flüchtlingen mit dem Registrierungszentrum in Heidelberg zum bundesweiten Vorreiter gemacht hat, bis hin zur soliden Finanzpolitik des Finanz- und Wirtschaftsministers Nils Schmid und der erfolgreichen Arbeit des Bildungsministeriums – „die SPD hat das Land vorangebracht!“, so Kleinböck.

Hans-Peter Schwöbel pflichtete in seinem heiteren, oft auch bissigen und politischen Vortrag, dem Sozialdemokraten bei. Steigende Lebenserwartung durch bessere Arbeitsbedingungen und ein besseres Gesundheitssystem sowie Frieden, all das hätte es ohne die SPD in Deutschland nicht gegeben.

Die schlechten Umfragewerte für diese Partei, erklärt Schwöbel mit dem steigenden Angst-Niveau in der Bevölkerung, das zu einem Verlangen nach Vater und „Mutti“-Figuren in der Politik führt.

 

„Im Moment schwimmen wir auf einer Welle von Gefühlen, aber Lösungen können doch nur durch politisch handelnde Parteien gelöst werden und nicht von Vaterfiguren“, spielt der Kabarettist dabei auf die hohe Zustimmung für Ministerpräsident Kretschmann zu Lasten der SPD an.

Unbeschwert und heiter wurde es bei Schwöbels Markenzeichen, dem „Gutsel-Quiz“: Dass Feuerwehrmänner an der Spitze des Vertrauens bei den Bürgern stehen, und Politiker am Ende der Liste, wusste ein Zuhörer sofort und hatte sich damit gleich zwei Bonbons verdient. Das Vertrauen für Lehrer liege bei 82 Prozent, eine regelrechte „Persönlichkeitsspaltung“ attestierte Schwöbel daher Kleinböck, der auch als Schulleiter in Darmstadt arbeitet. Dieser konterte jedoch: „82 Prozent Vertrauen für Lehrer plus die 14 Prozent für Politiker sind 96 Prozent und damit doch so viel wie ein Feuerwehrmann“. Dafür gab es direkt ein „Extragutsel“ vom Wortakrobaten Schwöbel.

In seinen abschließenden Worten rief Gerhard Kleinböck dazu auf, am kommenden Sonntag wählen zu gehen und damit die Demokratie zu stärken. „Mich hat er jedenfalls überzeugt“, sagte Schwöbel am Ende über den Ladenburger Landtagsabgeordneten.

 
 

Mein Wahlkreis

Pressefoto

kleinboeck_pressefoto_2016

Links