Gerhard Kleinböck (SPD) bei der Agentur für Arbeit in Heidelberg

Veröffentlicht am 11.04.2013 in Unterwegs

Am 8. April besuchte Gerhard Kleinböck, der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Weinheim-Ladenburg, erstmals Wolfgang Heckmann, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Heidelberger Arbeitsagentur.

Gerhard Kleinböck ist seit 2009 im Landtag von Baden-Württemberg, dort Sprecher für berufliche Bildung, Mitglied im Ausschuss Kultur, Jugend und Sport sowie im Integrationsausschuss, Stellvertreter im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren und im Innen-ausschuss. Er ist außerdem Schulleiter einer berufsbildenden Schule in Darmstadt.

Wolfgang Heckmann informierte den Abgeordneten zunächst über die im letzten Jahr erfolgte Anpassung von Agenturgrenzen an kommunale Grenzen, die dazu führte, dass die Arbeitsagentur Heidelberg jetzt den Stadtbezirk Heidelberg und den gesamten Rhein-Neckar-Kreis betreut. Er skizzierte dann die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf und in den letzten Jahren und verdeutlichte hierbei auch Besonderheiten der beiden Rechtskreise (beitragsfinanzierter Bereich des Sozialgesetzbuchs III und steuerfinanzierte Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II).

Eine Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung, der derzeitigen Risiken und möglichen Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt schloss sich an.

Der Arbeitsagenturchef betonte die Bedeutung einer präventiven Arbeit am Beispiel der deutlich ausgebauten und intensivierten Arbeit in den Schulen zur Berufsvorbereitung. Hier sieht er eine ganz entscheidende Weichenstellung für die Menschen und die ganze Region. Wie kann erreicht werden, dass möglichst viele Jugendliche nach der Schule den Zugang zu Ausbildung oder Studium und danach dann den Weg in eine adäquate berufliche Tätigkeit finden? Der Übergang von der Schule in den Beruf ist auch für Kleinböck von besonderer Bedeutung. Ein grundsätzlicher Austausch über Verantwortlichkeiten aller Beteiligten, Schulsysteme und das Potenzial von Schülerinnen und Schülern schloss sich an.

Zum Abschluss informierte Heckmann über aktuelle Aktivitäten zur Nachqualifizierung von Erwachsenen im Allgemeinen und ging dabei auch auf die Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege der Bundesagentur für Arbeit ein.

Das Treffen wurde beiderseits als wertvoll eingeschätzt und eine regelmä-ßige Fortsetzung ist geplant.

 
 

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