Gerhard Kleinböck MdL zum Semesterbeginn an unseren Hochschulen:

Veröffentlicht am 16.10.2012 in Fraktion

„Trotz der historischen Höchstzahl an Studierenden – wir sorgen dafür, dass an unseren Hochschulen gut und erfolgreich studiert werden kann“.

Zum Semesterbeginn werden die Hochschulen im Land mit dem ‚doppelten’ Abi-Jahrgang aus altem G9 und neuem G8 Gymnasium mehr Studierende denn je zu verzeichnen haben. Dass diese Situation nicht ohne Engpässe bleibt, zeigen die Meldungen der vergangenen Tage über völlig überlastete Hörsäle bei den Einführungsveranstaltungen. Vor allem aber wird über die mitunter dramatische Wohnungsnot berichtet, besonders in den Städten mit großen Universitäten. Gerhard Kleinböck: „Es rächt sich jetzt, dass die alte Landesregierung entgegen unseren Forderungen entschieden hatte, auf jegliche soziale Infrastruktur beim Ausbauprogramm Hochschule 2012 durch entsprechende Wohnheimplätze zu verzichten, z. B. durch entsprechende Wohnheimplätze“. Jetzt seien die Hochschulen und ihre Studentenwerke auf Improvisation und die rasche Mobilisierung zusätzlicher Wohnmöglichkeiten angewiesen. Die SPD-Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass dabei rasch und ohne komplizierte Verfahren geholfen wird.

Dass solche Aufgaben in den Hochschulen gelöst werden können, dafür tragen nach Auffassung von Gerhard Kleinböck MdL ganz entscheidend die Weichenstellungen bei, die unter Grün-Rot eingeleitet wurden. Dazu gehört die vollständige Erstattung der abgeschafften Studiengebühren aus dem Landeshaushalt. Damit könnten die Hochschulen ihr hohes Qualitätsniveau ohne Abstriche weiterfinanzieren. Mit dem Wegfall der Studiengebühren in die Hochschulen seien nun in vielen Familien die Debatten darüber entfallen, ob das Studium der Tochter oder des Sohnes finanziell überhaupt verkraftbar sei – und damit wachse die Identifikation mit den Hochschulen, weil sie den Zugang zu akademischer Bildung nicht mehr mit „Eintrittsgeld“ abwehren,

Daneben sei die Einführung einer Verfassten Studierendenschaft von großer Bedeutung, mit der den Studierenden in den Hochschulen wieder eine vernehmbare Stimme gegeben wird: „Vor 35 Jahren hat die CDU den Studierenden dieses Recht genommen – jetzt können sich die Studierenden wieder aktiv an der Gestaltung ihres Studiums und an der Entwicklung ihrer Hochschule beteiligen“, freut sich der Sozialdemokrat.

Kleinböck weist darüber hinaus auf weitere Maßnahmen hin, die von der grün-roten Landesregierung eingeleitet wurden. Einen entscheidenden Impuls bringe etwa der Ausbau der Studienberatung, für den zusätzliche 6 Millionen Euro aufgewendet würden. Das Programm „Willkommen in der Wissenschaft“, das mit 5 Millionen Euro gefördert wird, solle für eine Verringerung der Abbrecherquote vor allem in den naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen sorgen. Daneben ermögliche das Programm „Studienmodelle mit Individueller Geschwindigkeit“ flexiblere Studienverläufe mit variablen Zeitplänen, so dass ein Studium z. B. nicht mehr daran scheitern muss, dass sich Laborarbeit schlecht mit Familienpflichten verträgt.

Gerhard Kleinböck zusammenfassend: „Der Regierungswechsel hat den Hochschulen in jeder Beziehung gut getan – und unsere Studentinnen und Studenten profitieren auch in diesem Wintersemester ganz unmittelbar davon“.

 
 

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