Gerhard Kleinböck als Schulleiter verabschiedet

Veröffentlicht am 27.07.2016 in Pressemitteilungen

Gerhard Kleinböck MdL erhält vom Vertreter des Schulamtes, Burkhard Bendig, seine Pensionierungsurkunde überreicht.

„Meine 36 Jahre Bildungspraxis nehme ich mit“
Das letzte Läuten zur großen Pause. Letztmals den Kolleginnen und Kollegen und Schülerinnen und Schülern die besten Wünsche mit auf den Weg in die Ferien geben. Ein letztes Mal über die stets volle A5 Richtung Ladenburg nach Hause fahren. Zum Schuljahresende hat Gerhard Kleinböck seine Schulleitertätigkeit an der Friedrich-List-Schule in Darmstadt beendet.

Damit zieht der Landtagsabgeordnete mit einem weinenden und einem lachenden Auge die Konsequenz aus der endgültigen Umstellung des baden-württembergischen Landtags zum Vollzeitparlament.

Eine Tätigkeit als Beamter und Abgeordneter zugleich ist dadurch nicht mehr möglich. Gerhard Kleinböck hat sich für das Parlament entschieden.

„Bildung ist bekanntlich die Königsdisziplin der Landespolitik. Ich bin überzeugt davon, im Landtag mehr für gute Bildung erreichen zu können als im Schuldienst“, begründet der Lehrer seine Entscheidung. Die Doppelbelastung Schule/Landtag wird er wohl kaum vermissen. „Ich bedaure aber schon, in Zukunft nicht mehr so unmittelbar meine Erfahrungen aus dem Schulalltag in die Landespolitik einfließen lassen zu können“, so der stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag. Daher will er „die engen Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen, Schulen und Schulämtern in meinem Wahlkreis und darüber hinaus intensiv weiterpflegen.“

Mit seinem Wissen und seiner Erfahrung wird der Pädagoge auch künftig dafür Sorge tragen, dass Bildungspolitik „schul- und realitätsnah“ gestaltet wird. „Meine 36 Jahre Bildungspraxis nehme ich natürlich mit und werde sie immer wieder in unsere Beratungen einbringen“, betont der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Die gewonnene Zeit will der Ladenburger für eine noch nachhaltigere Vernetzung vor Ort und die rasche Einarbeitung in sein neu hinzugekommenes Fachgebiet, der Verkehrspolitik, nutzen. „Mit dem Branichtunnel, der Neckarbrücke und den Ortsumgehungen Heddesheim und Hirschberg hat Verkehr schon immer eine wichtige Rolle in meiner parlamentarischen Arbeit gespielt. Ich will die Chance nutzen, als Mitglied im Verkehrsausschuss jetzt noch stärker für die Projekte der Region in Stuttgart zu kämpfen“, freut sich Gerhard Kleinböck auf seinen zusätzlichen Aufgabenbereich.

 
 

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