Einigung auf neuen Solidarpakt Sport

Veröffentlicht am 30.10.2015 in Landespolitik

Gesamtvolumen und Übungsleiterpauschale erhöht

Die grün-rote Landesregierung und der Landessportverband haben sich auf die Fortführung des Solidarpakts Sport verständigt. Gegenüber dem Solidarpakt Sport II, der im Jahr 2016 ausläuft, wird das Fördervolumen im Solidarpakt Sport III über die Laufzeit von 2017 bis 2021 um insgesamt 87,5 Millionen Euro erhöht.

„Von der Aufstockung der Mittel profitieren auch die Übungsleiterinnen und Übungsleitern im Rhein-Neckar-Kreis. Ihre Pauschale wird ab 2017 auf 2,50 Euro angehoben – zum ersten Mal seit den 1960er Jahren“, erklärten die Abgeordneten Uli Sckerl (Grüne) und Gerhard Kleinböck (SPD).

Damit trage die grün-rote Landesregierung der großen Bedeutung des Sports und der Millionen im Breitensport aktiven Bürgerinnen und Bürgern Rechnung. „Dieser Solidarpakt hat seinen Namen wirklich verdient“, freute sich Uli Sckerl. Er und Gerhard Kleinböck (SPD) wiesen darauf hin, dass die zusätzlichen Mittel strukturelle Erhöhungen, insbesondere für den Leistungssport, die Sportschulen sowie für die Bereiche Integration und Inklusion enthielten.

Die jährlich um 5 Millionen Euro erhöhten Mittel des Kommunalen Investitionsfonds von 12 Millionen auf künftig 17 Millionen seien dabei nicht Gegenstand des Solidarpakts, trügen aber auch zur Entspannung der Sportstättensituation in Baden-Württemberg bei. „Damit können auch künftig ein vielfältiges Sportangebot und eine gut ausgebaute Sportinfrastruktur gesichert werden“, betonte Kleinböck. Neben dem Sport profitieren von der Erhöhung des Fördervolumens auch die Wander- und Rettungsdienstorganisationen.

 
 

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