"Die AfD spaltet, statt Gemeinschaft und Gemeinsinn zu stiften“

Veröffentlicht am 24.09.2018 in Landespolitik

Bericht aus Stuttgart: SPD-Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck zu den Angriffen der AfD auf Landtagspräsidentin Muhterem Aras

Stuttgart/Ladenburg. Der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck kritisiert die Angriffe der AfD auf Landtagspräsidentin Muhterem Aras scharf. AfD-Fraktionsvize Emil Sänze hatte die Parlamentspräsidentin und Grünen-Politikerin mit rassistischen Vorwürfen überzogen. Die Landtagspräsidentin hatte das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler-Struthof besucht und bei dieser Gelegenheit den AfD-Politiker Alexander Gauland für seine Aussagen zu Hitler und den Nationalsozialisten als "Vogelschiss" in einer ansonsten tollen tausendjährigen Geschichte kritisiert. Der AfD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Klos warf Frau Aras daraufhin vor, den Holocaust für ihre "parteipolitischen Machenschaften zu instrumentalisieren". Emil Sänze beleidigte die Parlamentspräsidentin sogar klar rassistisch: Er argumentierte, Aras könne als Migrantin gar nicht für ‚die Deutschen‘ reden. Sie benutze zwar "das 'Wir' als wäre sie hier voll integriert, sie wird aber nie integriert sein qua Herkunft".

„Die Äußerungen zeigen einmal mehr das destruktive Politikbild der AfD. Dieses zeigt sich auch darin, dass viele AfD-Landtagsabgeordnete gar kein Wahlkreisbüro unterhalten. Sie wollen sich nicht um die konkreten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern und konstruktive Gegenvorschläge entwickeln, sondern versuchen nur Unzufriedenheit für ihre politische und rassistische Stimmungsmache zu instrumentalisieren. Sie spalten, statt Gemeinschaft und Gemeinsinn zu stiften!“,

kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck die Angriffe der AfD-Landtagsabgeordneten.

 

 
 

Mein Wahlkreis

Pressefoto

kleinboeck_pressefoto_2016

Links