„Der Umgang mit den Lehrkräften an den Gemeinschaftsschulen im Land ist hochgradig ungerecht“

Veröffentlicht am 21.03.2019 in Landespolitik

SPD-Bildungspolitiker Gerhard Kleinböck zur Besoldung an Gemeinschaftsschulen

Stuttgart/Ladenburg. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhard Kleinböck hat den Umgang der grün-schwarzen Landesregierung mit den Lehrkräften an den Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg scharf kritisiert.

„Es ist hochgradig ungerecht, dass zahlreiche Lehrerinnen und Lehrern an Gemeinschaftsschulen nach der erfolgreichen Teilnahme an der Fortbildung zum Horizontalen Laufbahnwechsel in der Besoldungsgruppe A12 verharren müssen und nicht nach A13 befördert werden“,

erläutert der Sozialdemokrat.

„Es wird dem Engagement dieser Lehrkräfte in keinster Form gerecht, dass sie erst zum Aufstiegslehrgang zugelassen werden, diesen Lehrgang zum Teil unter erschwerten Bedingungen absolvieren, und am Ende eine Urkunde bekommen, dass sie den Lehrgang bestanden haben und damit die Voraussetzungen für die höhere Besoldungsgruppe erfüllen, ohne dass sie am Ende tatsächlich befördert werden. Anschließend ist dann häufig nämlich keine entsprechende Stelle da, um die Bezahlung in der höheren Besoldungsgruppe sicher stellen zu können.“

„Hier haben sowohl das Kultusministerium als auch das Finanzministerium mal wieder kräftig geschlampt. Das Kultusministerium hat die entsprechenden  Stellen nicht in einem angemessenen Umfang beantragt und das Finanzministerium die dafür notwendigen Mittel nicht freigegeben. Deshalb fordere ich beide Ministerien auf, die entsprechenden Mittel baldmöglichst bereit zu stellen und den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern schleunigst die Beförderung in die Besoldungsgruppe A13 zu ermöglichen – schließlich ist dies die angemessene Eingruppierungen für die anspruchsvolle und wichtige Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer an den Gemeinschaftsschulen. Es kann und darf nicht sein, wie stiefmütterlich die grün-schwarze Landesregierung die Gemeinschaftsschulen und die dort engagiert arbeiteten Lehrkräfte immer wieder behandelt“,

so der Bildungspolitiker Gerhard Kleinböck abschließend. 

 
 

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