Mit neuem Konzept für Realschulen steht Umbau der Schullandschaft zum Zwei-Säulen-System

Veröffentlicht am 21.11.2014 in Pressemitteilungen

„Mit der pädagogischen Weiterentwicklung der Realschulen macht Grün-Rot an die Reformen bei der Schulstruktur einen Knopf“

Mit dem Konzept von Kultusminister Stoch für die Weiterentwicklung der Realschulen betrachtet der Abgeordnete Gerhard Kleinböck den Umbau der Schullandschaft in Baden-Württemberg zu einem Zwei-Säulen-System im Grundsatz als abgeschlossen.

„Die neue Ausrichtung der Realschulen macht an die Reformen bei der Schulstruktur einen Knopf“, sagte Kleinböck. Grün-Rot habe nun in allen künftigen Schularten für Planungssicherheit und Verlässlichkeit gesorgt. „Jetzt folgt in unseren Schulen eine Phase der Umsetzung, der Bewährung und der Feinjustierung“, ergänzte er. Lehrer, Eltern und Schüler im Wahlkreis wüssten nun, wie die Weichen hin zu einem Zwei-Säulen-System gestellt seien.

Nach den Plänen des Kultusministeriums sollen die Realschulen im Land ab dem Schuljahr 2016/17 neben der mittleren auch die grundlegende Niveaustufe anbieten. Die Realschulen werden demnach in Zukunft neben der Realschulabschlussprüfung nach Klasse 10 zusätzlich auch die Hauptschulabschlussprüfung nach Klasse 9 in eigener Zuständigkeit abnehmen können. „Damit können sich Realschulen zu einem stärker integrativen Schultyp weiterentwickeln, der Schüler noch besser entsprechend ihrer Begabung individuell fördert“, blickt Kleinböck optimistisch in die Zukunft. Eine Festlegung auf das Bildungsziel Realschul- oder Hauptschulabschluss soll erst nach Klassenstufe 8 getroffen werden.

Der SPD-Abgeordnete bezeichnete die von Kultusminister Stoch angepeilte Schulgesetzänderung, welche die neue Rolle der Realschule ab dem Schuljahr 2016/17 rechtlich festschreiben soll, als den richtigen Weg. Besonders am Herzen liegt ihm eine Verbesserung der Ressourcenausstattung an den Realschulen. „Die Bereitstellung von 2,2 Poolstunden pro Zug an den Realschulen kann nur ein erster Schritt gewesen sein. Sollen die Realschulen im Wahlkreis das neue Konzept erfolgreich umsetzen, muss da eine gehörige Schippe obendrauf“, verlangte Kleinböck. Er sei froh, dass Kultusminister Stoch hier eine nachhaltige Aufstockung in Aussicht gestellt habe.

 

Der SPD-Abgeordnete betonte, dass die Realschule eine anerkannte Schulart sei, deren Lehrkräfte eine hervorragende Arbeit leisteten und die auch in Weinheim, Ladenburg, Schriesheim und Hemsbach einen festen Platz hätten. „Das wird für unsere Realschulen auch künftig in neuer pädagogischer Aufstellung innerhalb des Zwei-Säulen-Systems der Fall sein“, zeigte sich Kleinböck überzeugt.

 
 

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