Landtagsabgeordnete von Grünen und SPD aus der Region stellen klar: Es gibt kein „Aus“ für die Realschulen im Land

Veröffentlicht am 15.03.2013 in Standpunkte

Auf die haltlosen Vorwürfe der CDU, die grün-rote Landesregierung plane ein „Ausbluten“ der Realschulen, reagieren jetzt die Landtagsabgeordneten beider Regierungsparteien aus dem Rhein-Neckar-Kreis gemeinsam. „Die Behauptungen der CDU sind schlicht und ergreifend falsch und werden auch nicht wahrer je öfter sie in den Medien wiederholt werden“, äußert sich zum Beispiel Gerhard Kleinböck MdL (SPD).

Uli Sckerl MdL und parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Landtag, pflichtet ihm bei: „Die Landes-CDU bleibt bei ihren überholten Antworten auf den Rückgang der Schülerzahl und bietet keinerlei Lösungen an. Stattdessen versucht sie Realschulen gegen Gemeinschaftsschulen auszuspielen. Wir wehren uns gegen diese Taktik, denn letztendlich schadet es den Schulen allgemein und damit den Schülerinnen und Schülern in unserem Land.“
Die Abgeordneten von Grünen und SPD im Rhein-Neckar-Kreis stellen deshalb klar: Wir wollen die Realschule nicht abschaffen, die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule ist ein freiwilliges Angebot für alle allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg. Es gibt keinerlei Verpflichtung für Realschulen dieses Angebot anzunehmen. Und natürlich ist es auch Realschulen möglich, sich zu Ganztagsschulen zu entwickeln und damit zusätzliche Ressourcen zu erhalten. Entscheidend ist nicht die Struktur oder der Name, der am Ende an der Schule steht. „Entscheidend ist vielmehr, dass sich die Schulen weiterentwickeln und pädagogische Konzepte erarbeiten, die jedem Kind in Baden-Württemberg den jeweils bestmöglichen Bildungsabschluss ermöglichen“, sind sich die Abgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei, Thomas Funk, Rosa Grünstein, Helen Heberer und Georg Nelius (alle SPD) sowie Theresia Bauer, Wolfgang Raufelder, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Manfred Kern und Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr (alle Grüne) in ihrer Bewertung mit Kleinböck und Sckerl einig.
Der ständige Protest der CDU-Abgeordneten gegen Gemeinschaftsschulen gehe an der Realität vorbei, so die Abgeordneten. Viele Kommunalpolitiker der CDU hätten dagegen längst bemerkt, dass die Städte und Gemeinden vor neuen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen und unterstützen vor Ort den Ausbau der Gemeinschaftsschulen.

 
 

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