Überlastung beim pflegenden Personal hat stark zugenommen

Veröffentlicht am 15.02.2018 in Landespolitik

Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen am Uniklinikum in Heidelberg ein

 

Heidelberg/Ladenburg. Die Arbeitsbedingungen am Heidelberger Uniklinikum thematisierte der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck in einer Anfrage an die grün-schwarze Landesregierung. Aus der nun vorliegenden Antwort des Sozialdemokraten geht hervor das sich die Zahl der Überlastungsanzeigen im Pflegedienst von 2012 bis 2017 circa verdreifacht haben:

“Während es vor fünf Jahren noch 94 Überlastungsanzeigen im Pflegedienst an der Uniklinik pro Jahr gab, waren es 2016 und 2017 bereits 288 bzw. 264. Dieser starke Anstieg zeigt die systematische Überstrapazierung des pflegenden Personals. Dies ist auf Dauer nicht hinnehmbar“,

so Gerhard Kleinböck.

Zudem stellt die hohe Anzahl an Befristungen gerade im Ärztlichen Dienst ein Problem dar. Laut Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage Kleinböcks haben am Uniklinikum 76 Prozent aller Mediziner nur einen befristeten Vertrag.

„Die meisten Ärzte sind jedoch vor allem in der Patientenversorgung und nicht in erster Linie in der Forschung tätig. Wenn diese aber überwiegend trotzdem nur befristete Arbeitsverhältnisse haben, ist dies ein Problem. Gerade der Staat hat als Arbeitgeber auch eine gewisse Vorbildfunktion. Hier steht die grün-schwarze Landesregierung in der Pflicht, sich für eine dauerhafte und nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowohl für die Ärztinnen und Ärzte wie auch die Pflegerinnen und Pfleger am Uniklinikum in Heidelberg einzusetzen.“,

kommentiert der SPD-Politiker Gerhard Kleinböck abschließend.

 
 

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