SPD beantragt institutionelle Förderung der IBA Heidelberg

Veröffentlicht am 02.12.2017 in Landespolitik

IBA Heidelberg

Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck (SPD) fordert Gleichbehandlung mit der IBA Stuttgart

Heidelberg/Ladenburg. Im Haushaltsentwurf der grün-schwarzen Landesregierung sind keine institutionellen Mittel für die Internationale Bauausstellung (IBA) Heidelberg vorgesehen. „Während die IBA Stuttgart einen jährlichen Zuschuss für Personalkosten in Höhe von 200.000 Euro bekommt, soll die IBA in Heidelberg wieder leer ausgehen“, kritisiert Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck den Haushaltsentwurf scharf.

Deshalb beantragt die SPD-Landtagsfraktion auf Initiative ihres schulpolitischen Sprechers Gerhard Kleinböck hin, eine institutionelle Förderung der IBA Heidelberg im Landeshaushalt bereit zu stellen und sich zu 50 Prozent an der „PHV_NEXT GENERATION / PHVision“ zu beteiligen. Die „PHV_NEXT GENERATION / PHVision“ entwickelt die Transformationsstrategie für das Heidelberger Patrick Henry Village (PHV) unter dem Aspekt der „Wissenschaftsstadt von Morgen“ unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung und ist somit zentraler Bestandteil des Konversionsprozesses in Heidelberg. „Die Entwicklung des Patrick-Henry-Village zu einem innovativen Stadtteil für bis zu 15.000 Bürgerinnen und Bürger ist dabei sowohl Herzstück der IBA Heidelberg als auch die zentrale Herausforderung für die Stadtentwicklung Heidelbergs im kommenden Jahrzehnt“, so Kleinböck.

 

„Die bisherige Nichtberücksichtigung der IBA Heidelberg im Haushaltsentwurf durch Grün-Schwarz ist vor allem vollkommen unverständlich, da die IBA Heidelberg mit „Wissen | schafft | Stadt“ ein Leitthema hat, das zukunftsweisend für die Stadtentwicklung in der Wissenschafts- und Bildungsgesellschaft ist“, kritisiert Kleinböck die Landesregierung. Dies ist auch von Relevanz für die Stadtentwicklung weiterer Universitätsstädte, wie etwa Tübingen, Konstanz, Ulm oder Freiburg. „Hier wäre es auch Aufgabe der Wissenschaftsministerin gewesen, sich lautstark und erfolgreich für die IBA einzusetzen. Hierzu habe ich aber nichts gehört – und auch im grün-schwarzen Haushaltsentwurf spiegelt sich das nicht wieder“, so Kleinböck weiter.

 
 

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