„Neckarfähre“ erhalten

Veröffentlicht am 30.06.2017 in Pressemitteilungen

Gerhard Kleinböck regt Gespräche zwischen Kommune und Eigentürmern an
Die Landesregierung rechnet in Zeiten der „Neckarbrücke“ mit einer Abnahme des Pkw-Aufkommens auf der Fährverbindung zwischen Edingen-Neckarhausen und Ladenburg von über 80 Prozent. Diese deutliche Prognose stellt das Verkehrsministerium in seiner Antwort auf die parlamentarische Initiative des Landtagabgeordneten Gerhard Kleinböck zur „Zukunft der Neckarfähre“ auf.

Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl geht in seinem Schreiben von 200 Pkws aus, die die „Neckarfähre“ nach Fertigstellung der L597 neu nutzen werden. Heute sollen es nach Auskunft des Ministeriums bis zu 1.200 Autos täglich sein.

„Auch wenn ich die absoluten Zahlen anzweifle, so scheint der prognostizierte Rückgang doch dramatisch zu sein“, bewertet Gerhard Kleinböck die Zahlen aus Stuttgart kritisch. „Diese Fährverbindung besteht seit über 500 Jahren. Sie ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer Infrastruktur, sondern ein regionales Kulturgut“, macht der Ladenburger aus seinen Sympathien für die „schwimmende Brücke“ keinen Hehl.

Dem Parlamentarier ist daher viel daran gelegen, diese zu erhalten. Die Landesregierung sieht sich bei Fragen zur Zukunft der Fähre jedoch außen vor. Sie strebt an, die Zufahrtsstraßen von Landes- und kommunale Verantwortung zu übertragen. Daher hat Gerhard Kleinböck zwischenzeitlich Kontakt mit Simon Michler aufgenommen. Den Bürgermeister der „Fährgemeinde“ Edingen-Neckarhausen, hat der Verkehrspolitiker schriftlich über die Ergebnisse seiner Initiative informiert und ihn gebeten, Gespräche mit der Eigentümergemeinschaft aufzunehmen. „Zunächst muss man wissen wie die Betreiber die Zukunft der Fähre sehen“, stellt der Abgeordnete klar.

„Können sie sich einen wirtschaftlichen Betrieb vorstellen oder müssen alternative Finanzierungsmöglichkeiten ins Auge gefasst werden?“ formuliert Kleinböck die entscheidende Frage. „Noch ist ausreichend Zeit mit Eigentümern, Kommune und den vielen Anhängern der Fähre ein tragfähiges Konzept zu entwickeln“, bietet der Abgeordnete seine „landespolitische Unterstützung“ an.

 
 

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