Neckarbrücke: "Erfolg von Generationen für Generationen"

Veröffentlicht am 09.11.2017 in Landespolitik

Mit Dank beginnt SPD-Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck sein Statement zur Zusage zum Bau der „Neckarbürcke“. Dabei überrascht es nicht, dass der Verkehrspolitiker seine Dankadresse nicht Richtung Landesregierung richtet, sondern an all jene, die sich in der Region seit Jahrzehnten für den Bau dieser so wichtigen Ortsumgehung stark gemacht haben. Der Sozialdemokrat zeigt sich überzeugt, dass die Realisierung eines solch großen Projekts nur wenige Jahre nach Fertigstellung des „Branichtunnels“ im gleichen Wahlkreis nicht der Verdienst einzelner, sondern vieler ist. Der Abgeordnete verweist auf die Ilvesheimer Bürgerinitiative „Neue Neckarbrücke L597 JETZT“, den Einsatz der Bürgermeister und Gemeinderäte sowie wiederholte Aktionen, um die „Neckarbrücke“ auf der Agenda zu halten. Beispielhaft nennt er den „Brückenschlag“ des Demonstrationszuges zwischen Ilvesheim und Seckenheim 2012.

„Dieser gesellschaftliche Druck hat kontinuierlich die Notwendigkeit der „L597 neu“ über die Region hinaus untermauert und es uns Abgeordneten erleichtert, in Stuttgart für die „Neckarbrücke“ Gehör zu finden. Generationen haben dafür gekämpft, jetzt werden Generationen davon profitieren“,

wirft Gerhard Kleinböck den Blick voraus in Zeiten mit der neuen Landesstraße.

In der deutlichen Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch die Ortsumgehung sieht der Ladenburger nicht nur eine erhebliche Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner, sondern auch eine städtebauliche Chance sowie eine Herausforderung für die betroffenen Kommunen. „Weniger Verkehr kann zu Kaufkraftverlust führen“, mahnt Kleinböck, die Entwicklung des Einzelhandels in den betroffenen Kommunen im Auge zu behalten.

Der Zukunft der „Neckarfähre“ hat sich der Parlamentarier bereits angenommen. Er hat eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt und Kontakt mit den Bürgermeistern von Edingen-Neckarhausen und Ladenburg aufgenommen. „Für mich ist klar, dass die Fähre als regionales Kulturgut erhaltenswert ist“, unterstreicht Gerhard Kleinböck abschließend.

 
 

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