Landesweites Semesterticket muss kommen

Veröffentlicht am 29.11.2017 in Landespolitik

Heidelberg/Ladenburg. Der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck fordert eine finanzielle Beteiligung des Landes an einem landesweiten Semesterticket, um dessen Einführung voran zu bringen. Bislang gibt es in den seit 2013 laufenden Gesprächen noch keine Einigung. Dies liegt einerseits an den hohen Preisen aller diskutierten Modelle. Andererseits bedarf es einer verbindlichen Zustimmung von 70 Prozent in der Studierendenschaft, um ein Konzept tatsächlich zu einzuführen. „Diese hohe Akzeptanz ist nur zu erwarten, wenn die angedachte Lösung für den studentischen Geldbeutel finanzierbar ist“, so Gerhard Kleinböck.

Der Bildungspolitiker sieht in einem landesweit gültigen Angebot zur ÖPNV-Nutzung nicht nur eine Stärkung des Studienorts Baden-Württemberg, sondern eine gute Möglichkeit, „die sehr hohen und weiter ansteigenden Mieten für studentisches Wohnen etwas abzufedern“. Daher nimmt er die Landesregierung in die Pflicht, bei den Verkehrsverbünden und der Bahn auf ein preisliches Entgegenkommen zu drängen.

„Eine finanzielle Beteiligung des Landes– analog zum Jobticket – etwa in Höhe von 20 Euro für jedes real erworbene landesweite Semesterticket könnte wesentlich zu dessen erfolgreicher Einführung beitragen“,

zählt Gerhard Kleinböck zu den Initiatoren des Antrags der SPD-Fraktion das Semesterticket ab 2019 mit 3,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zu unterstützen. „Ein attraktives landesweites Semesterticket würde für Studierende einen substantiellen Anreiz zum Umstieg auf den ÖPNV setzen und so zum Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität beitragen“, so der Verkehrspolitiker abschließend.

 
 

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