Kleinböck (SPD) fordert von Eisenmann mehr Einsatz bei Inklusionsumsetzung

Veröffentlicht am 09.10.2017 in Pressemitteilungen

Der Ladenburger Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck (SPD) fordert von Kultusministerin Eisenmann größeren Einsatz bei der Umsetzung der Inklusion. Die CDU-Ministerin gibt in ihrem Sachstandsbericht zur Inklusion zu, dass sie von einem Mehrbedarf von 1.353 Lehrerstellen bis zum Schuljahr 2022/23 ausgeht, wovon bisher aber nur insgesamt 560 Stellen geschaffen wurden.

Kleinböck, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, fordert deshalb größere Anstrengungen der Landesregierung: „Die Abschaffung der Sonderschulpflicht vor zwei Jahren durch Grün-Rot war für die Inklusion ein großer Fortschritt. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung bleibt für mich ein wichtiges Ziel. Der Weg bis zur vollständigen Inklusion mit qualitativ hochwertiger Bildung für alle Schülerinnen und Schüler ist aber noch weit, wie auch an diesen Zahlen deutlich wird. Deshalb fordere ich Frau Eisenmann auf, Geld in die Hand zu nehmen und die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Inklusion darf nicht verschleppt werden.“ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) geht sogar von etwa 4.000 zusätzlichen Stellen aus, die für die Inklusion bis zum Schuljahr 2022/23 benötigt werden.

Von den etwa 57.000 Schülerinnen und Schülern mit einem festgestellten Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot in Baden-Württemberg besuchen aktuell etwa 8000 Kinder und Jugendliche eine allgemeinbildende Schule. Gerhard Kleinböck freut sich, dass diese neue Möglichkeit der Beschulung so gut angenommen wird. Er macht aber auch abschließend klar: „Gute Inklusion kann nur gemeinsam gelingen und nur, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen.“

 
 

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