Einstieg in die Gebührenfreiheit jetzt!

Veröffentlicht am 17.11.2017 in Landespolitik

Dass der Weg zu einer erfolgreichen Bildungsbiographie nicht erst in der Schule, sondern bereits in den ersten Jahren eines jeden Kindes beginnt, ist in zahlreichen Studien renommierter Bildungswissenschaftler eindrucksvoll nachgewiesen worden. Aus diesem Grund gilt es die Förderung der frühkindlichen Bildung nicht nur von Seiten der Eltern, sondern auch von Seiten der Gesellschaft und hier insbesondere von den politischen Verantwortlichen voranzutragen.

Mit der gegenwärtigen Forderung der SPD-Landtagsfraktion an die Landesregierung die Kommunen auf dem Weg zur Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung und Betreuung zu unterstützen, setzt die SPD im Land wieder einmal ein deutliches Zeichen, wie Chancengleichheit in der Bildungspolitik zu funktionieren hat.

Konkret fordert die SPD in Baden-Württemberg zusätzliche Landesmittel in Höhe von 120 Mio. Euro jährlich bereitzustellen, damit die Kommunen ein Kindergartenjahr beitragsfrei stellen können. Zahlt eine Familie beispielsweise 150 Euro Gebühren im Monat, bedeutet das beitragsfreie Jahr eine Entlastung von 1.800 Euro. Bei Familien mit höheren Gebühren fällt die Entlastung entsprechend höher aus.

„Mit unserer Forderung ermöglichen wir nicht nur den Einstieg in die gebührenfreie Kita, sondern setzen uns sinnvoll für Bildungsgerechtigkeit von Anfang an und für alle ein. Dabei möchten wir insbesondere junge Familien finanziell entlasten“,

so Gerhard Kleinböck.

Dabei macht der Landtagsabgeordnete deutlich, dass die gegenwärtige Forderung ein wichtiger Baustein im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des frühkindlichen Bildungsangebots ist: „Neben der vollständig gebührenfreien Kita für die wir uns einsetzen, gilt es insbesondere die Anzahl der gegenwärtigen Betreuungsplätze in der Region auszubauen. Dadurch wollen wir den Eltern helfen, Familie und Beruf noch besser vereinbaren zu können.“

„Gerade vor dem Hintergrund der finanziell sehr positiven Situation, in der das Land aktuell dasteht, sollte das zur Verfügung stehende Geld sinnvoll in die Zukunft investiert werden. Bildung ist noch immer der Schlüssel für sozialen Aufstieg und die Lebens- und Teilhabechancen jedes und jeder einzelnen in unserer Gesellschaft. Der Zugang zu guter und gebührenfreier Bildung sollte selbstverständlich sein. Bildung schafft Wohlstand und sichert somit die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“,

so Gerhard Kleinböck.

Dabei setzt sich der Ladenburger Landtagsabgeordnete auch für mehr Qualität im frühkindlichen Betreuungsangebot und einer entsprechenden Honorierung der Verantwortlichen ein: „Die anspruchsvolle Arbeit der Erzieherinnen und Erziehern verdient mehr Wertschätzung und Anerkennung in unserer Gesellschaft. Dies sollte sich auch in der Bezahlung wiederspiegeln, weshalb ich mich für eine deutliche Anhebung der Bezüge von Erzieherinnen und Erziehern ausspreche. Nur so machen wir den Erzieher-Beruf zudem attraktiver“, schließt Gerhard Kleinböck.

 
 

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